Water is Right Foundation: Über uns

Wasser ist ein Menschenrecht. Dennoch haben rund eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Stiftung „Water Is Right“ setzt sich seit 2011 für die Wasserversorgung und sanitären Einrichtungen von Menschen in Katastrophengebieten und Entwicklungsregionen ein. Die Organisation fordert Staaten sowie international agierende Unternehmen auf, die Wasser-Infrastruktursysteme weiter auszubauen und folgt der Resolution 64/292 der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 28. Juli 2010, die das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser für sämtliche Menschen vorsieht.

Probleme der Wasserversorgung in Afrika

Mitarbeiter von Water is Right und der Udo Lindenberg Stiftung in Afrika

Hilfe vor Ort: Arno Köster (Udo Lindenberg Stiftung) und Karin Koernig (Water is Right) in Kenia

In vielen Staaten Afrikas sind weite Regionen – vor allem außerhalb von Großstädten – fast gänzlich von der Wasserversorgung abgeschnitten. Frauen und Kinder müssen deshalb oft kilometerweite Strecken zurücklegen, um die Familien und das Vieh mit dem lebensnotwendigen Nass zu versorgen. Die örtlichen, meist staatlich geführten Wasserbetriebe sind aufgrund fehlender finanzieller Mittel oft nicht in der Lage, aus eigener Kraft die Wasserinfrastruktur auszubauen, und sie kämpfen mit veralteten Anlagen sowie undichten Leitungen in den vorhandenen Systemen.

Zur Wasserinfrastruktur zählen einerseits der Bau und Betrieb von Anlagen zur Wassergewinnung aus natürlichen Quellen wie Seen oder Flüssen sowie andererseits der Bau und die Bewirtschaftung von Pumpstationen, Wasserleitungen und Hochbehältern. Beides stellt staatliche Institutionen in Entwicklungsregionen oft vor große Herausforderungen im Zusammenhang mit der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, weshalb weite Teile der Wasserversorgung in den 1990er-Jahren privatisiert wurden und Wasser teilweise zu einem teuren Gut werden ließ, das sich viele Menschen kaum noch leisten können.

Die Stiftung „Water is Right“ von Rolf Stahlhofen

Rolf Stahhofen auf der Bühne

Rolf Stahholfen bei seinem Auftritt zum „World Water Day“ in Kapstadt.

Bereits vor der Gründung der „Water Is Right“ Stiftung im Jahr 2011 setzte sich der Musiker und Mitinitiator der „Söhne Mannheims“ Rolf Stahlhofen dafür ein, dass überall in der Welt ausreichend sauberes Wasser zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht, vor allen in Krisen- und Entwicklungsgebieten. Um die Botschaft „Wasser ist ein Menschenrecht“ international zu verbreiten hat Rolf Stahlhofen in den zurückliegenden fünf Jahren neben der Stiftung ein kulturelles Netzwerk aufgebaut, das im Rahmen von Events wie beispielsweise dem World-Water-Day (Kapstadt) öffentliche Aufklärung betreibt und gleichzeitig um Unterstützer sowie Sponsoren für die Arbeit der Stiftung wirbt.

Für sein Engagement wurde der Musiker bereits 2007 zum “Messenger of Truth on Water” im Rahmen des Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen UN-HABITAT berufen und reist seither um die Welt, leistet Aufklärungsarbeit und hält Vorträge.

Bislang konnten die „Water Is Right“ Stiftung 12 Projekte in 10 Ländern dieser Erde realisieren: Für 3 Millionen Menschen bedeutet das Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser.

Werte und Selbstverständnis

Lebensnotwendiges Wasser zum Trinken, Waschen und die Subsistenzlandwirtschaft ist sozialwirtschaftlich die höchste Priorität der Stiftung. Jeder Mensch sollte sein Recht auf Wasser auch realisieren können.

Bei der Auswahl von Wasser- und Sanitärversorgungstechnologien bevorzugt „Water Is Right“ daher dezentrale Lösungen, wo immer diese sinnvoll sind. Als wertvoll betrachtet werden dezentrale Lösung, wenn diese langfristig betrachtet kostengünstiger sind als herkömmliche Technologien und die gleiche (oder bessere) Leistung bei einfacher Bedienung garantiert werden kann. Gleichzeitig forciert die Stiftung die Implementierung von Finanz-, Regierungs- und Infrastrukturen die flächendeckenden Lösungen für „sauberes Trinkwasser für Jeden“ zuträglich sind.

Internationales Netzwerk

Um die Botschaft „Wasser ist ein Menschenrecht“ international zu verbreiten, hat Rolf Stahlhofen in den zurückliegenden Jahren neben der Stiftung ein internal agierendes, kulturelles Netzwerk aufgebaut, das im Rahmen von Events öffentliche Aufklärung betreibt und gleichzeitig um Unterstützer sowie Sponsoren für die Arbeit der Stiftung wirbt.

Daher liegt die Stärke und Besonderheit der Stiftung heute in der Emotionalisierung und Euphorisierung des Themas Wasser durch die Musik und die Künstlerpersönlichkeiten, die sich neben Rolf Stahlhofen für die Stiftungsziele von der Organisation „Water Is Right“ engagieren. Hinzu kommen Partnerschaften mit Firmen, die Hochleistungstechnologien im Bereich Wasser entwickeln und anbieten, was letztlich die Werte und Ziele der Stiftung realisierbar macht.